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Tschechische Kurorte: Karlovy Vary - Karlsbad, Mariánské Lázně - Marienbad, Františkovy Lázně - Franzensbad


Karlsbad - Karlovy Vary


Der Aussichtsturm 'Diana' in Karlsbad Karlsbad - Karlovy Vary - liegt an der Einmündung der Teplá/Tepl in die Ohře/Eger. Seine Blütezeit begann nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. Böhmische Könige gaben dem Ort dieses besonderen Rechte.

Zu Karlsbads Gästen gehörten solche Berühmtheiten wie Peter der Große, Brahms, Beethoven, Chopin, Goethe, Gogol, Schiller, Smetana ... Gedenktafeln und Sammlungen in Museen erinnern an sie.

In Karlovy Vary gibt es 12 alkalische Sprudelsalzquellen, die eine kaum voneinander unterscheidende chemische Zusammensetzung besitzen. Der Unterschied besteht im Wärmegrad von 43 bis 73°C. Der älteste und zugleich wärmste dieser Sprudel ist der Vřidlo mit 73°C, der in der Minute 2000 Liter Wasser 12 Meter hochsteigen läßt. Er hilft bei Magen-, Darm- und Gallenleiden, bei Erkrankungen der Harnwege und bei Stoffwechselstörungen.

Das Zentrum des Kurbetriebs findet in der Mühlbrunnen-Kolonnade statt, die von 1871 bis 1879 von J. Zitek geschaffen wurde, der auch das Prager Natioantheater erbaute. Weitere Kolonnaden sind: die Mühlenbrunnenkolonnade - Mlýnský, die Marktbrunnenkolonnade, die höher gelegene Schlosskolonnade und auf der anderen Seite der Tepl/Teplá die Sprudelkolonnade.

K. I. Dientzenhofer erbaute von 1732 bis 1736 die Magdalenenkirche. Es gibt auch eine Zahnradbahn zum Restaurant und Aussichtsturm "Diana" auf 512 Meter Höhe.

In der Stadt haben sich mehrere Zweige der Industrie angesiedelt wie beispielsweise die der Keramik, die Kristallglas- und Porzellanherstellung, die Lebensmittelindustrie, die die berühmten Karlsbader Oblaten herstellt und viele andere mehr.

In der Stadt ist das Musikleben sehr rege, da das Sinfonieorchester regelmäßige Konzerte veranstaltet.

Alle zwei Jahre ist Karlovy Vary im Juli Austragungsort der internationalen Filmfestspiele.


Marienbad - Mariánské Lázně


Marienbad - Mariánské Lázně - ist ein weltbekannter Kurort, der seine Entstehung dem 12 Kilometer östlich liegenden Stift Teplá/Tepl zu verdanken hat.

Dem Stift gehörten einst diese Quellen, die 1818 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Bei Erkrankungen der Harn- und Atmungswege, bei Blut- und Hautkrankheiten, bei Nerven- und Herzleiden sowie bei Rheuma finden die 40 salzhaltigen Quellen ihre Anwendung.

In Marienbad sind die meisten Bauten der Stadt im Jugendstil errichtet worden. Es gibt auch einige wunderschöne Häuserim Empire-Stil. Eines der ältesten ist das heutige Stadtmuseum, in ihm wohnte 1823 Johann Wolfgang von Goethe.

Marienbad besitzt etwa 70 Kilometer Kurpromenade. Das Klima ist sehr heilsam, was bestimmt auch den Laub- und Nadelwäldern rings um die Stadt zu verdanken ist.


Franzensbad - Františkovy Lázně


Die Heilquellen in Franzensbad - Františkovy Lázně - wurden bereits 1406 erwähnt. Einst dienten sie vor allem der Behandlung von Frauenkrankheiten.

Seinen Namen verdankt der Kurort Kaiser Franz II., den Franzensbad 1793 verliehen bekam. Den Ort könnte man zusätzlich noch den Namen Gartenstadt verleihen, Grund dafür sind die vielen Parkanlagen und Grünflächen.

Heute gibt es in Františkovy Lázně 24 alkalisch-muriatische Mineralquellen, die einen sehr hohen Gehalt an Glaubersalz besitzen.

Im Süden der Stadt liegen die 10 Kilometer langen und 2 Kilometer breiten radioaktiven Moorgründe, deren Ursprung vulkanisch entstand.

Nahe Františkovy Lázně gibt es noch das Torfmoorgebiet Soos, in dem durch die mächtige Torfschicht kohlesäurehaltige Mineralquellen und freie Kohlensäure brechen.

4 Kilometer südwestlich liegt noch der erloschene Vulkan Komorni Horka/Kammerbühl mit einer Höhe von etwa 500 Metern, Goethe hatte in ihm geologische Forschungen betrieben.



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