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Insel Elba - Villa dei Mulini, das Wohnhaus und die Villa San Martino, die Sommerresidenz Napoleons ...


Insel Elba Die Insel Elba besitzt eine Fläche von 223 Quadratkilometer und ist nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel von Italien.

Auf die Insel Elba kommt man mit der Autofähre in einstündiger Fahrt von Piombino und erreicht den Hauptort der Insel Portoferraio. Von der toskanischen Küste liegt Elba nur 12 Kilometer entfernt.

Gleich im Hauptort lohnt ein Spaziergang durch die schöne Altstadt mit ihren Gassen und Plätzen. Lohnenswert ist auch ein Besuch des alten Hafens Darsena und ein Besuch im Archäologischen Museum.

Hier befindet sich auch gleich die Villa dei Mulini - das einstige Wohnhaus Napoleons. Seine Sommerresidenz liegt rund sechs Kilometer südwestlich von Portoferraio in den Hügeln von San Martino, deren Name sie auch erhielt. Sehenswert in der Villa ist der Ägyptische Saal mit seinen Wandgemälden mit Motiven ägyptischer Landschaften.


Etwas zur Geschichte von Elba


Auf Elba waren schon die Etrusker und verwendeten die auf der Insel vorkommenden Eisenerzvorkommen, welche die wichtigsten im ganzen Mittelmeerraum sind. Ihnen folgten die Griechen und Römer, ehe Ende des 6. Jahrhunderts die Langobarden Elba eroberten. Die Insel wurde mehrfach von Piraten heimgesucht. Später kam sie unter die Herrschaft von Siena. Ihnen folgten die Medici, Spanien und Frankreich. Von 1814 bis 1815 war die Insel Verbannungsort von Napoleon. Aus dieser Zeit gibt es heute noch einiges zu sehen.


Sehenswertes und erholsames auf Elba


Elba - Das Wohnhaus Napoleons, die Villa dei Mulini Elba bietet eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Landschaft mit schönen Hafenstädtchen, idyllische Bergd¨rfer, einsame Buchten und lange Sand- und Kiesstrände. Beliebt ist die Insel vor allem im Hochsommer - da ist sie ein sehr begehrenswertes Urlaubsziel hauptsächlich von Italienern.

Außerhalb der Hauptsaison im Frühjahr und Herbst ist Elba immer noch sehenswert - aber es geht jetzt wesentlich ruhiger zu.

Auf Elba kann alle Arten von Wassersport genießen, aber auch im Hinterland zwischen Olivenbäumen, Weinreben und Rosmarin wunderbar wandern oder radeln. Elba hat eine bewegte Vergangenheit, wo Sie stillgelegte Bergwerke und mittelalterliche Befestigungsanlagen bewundern können oder auf den Spuren von Napoleon sich einen Einblick holen.

Portoferraio liegt an der Nordküste in etwa der Mitte der Insel Elba.

Sehr beliebt bei Tauchern und Schnorchlern ist die im Westen des Hauptortes liegende Ortschaft Capo d'Enfola. Hier gibt es felsige Buchten mit Kiesstränden und glasklaren Wasser.

Weiter in südwestliche Richtung liegen die Buchten La Biodola und Procchio. Sie sind mit ihren breiten Sandstränden die schönsten der Insel Elba. Wir fahren weiter in nordwestliche Richtung und erreichen den Hafenort Marciana Marina mit seiner langen Hafenpromenade, in der sich Geschäfte, Restaurants und Cafés abwechseln.

Marciana gilt als das schönste Bergdorf der Insel. Es liegt nahe dem Monte Capanne, dem höchsten Berg der Insel mit 1019 Metern. Von Marciana führt eine Seilbahn auf den Gipfel. Der von einer Ruine einer pisanischer Festung überragte Ort hat verwinkelte, kleine Gassen und steile Treppen.

Elba - Villa San Martino, die Sommerresidenz Napoleons Von Marciana ist auch die aus dem 16. Jahrhundert stammende Wallfahrtskirche Madonna del Monte - die wichtigste Wallfahrtskirche der Insel - erreichbar.

Entlang der Westküste verläuft die landschaftlich beeindruckende Küstenstraße. Bei einer Fahrt passiert man schroffe Felsklippen, feine Sandstrände, einsame Buchten und ruhige Dörfer.

Der wichtigste Ort an der Südküste ist Marina di Campo. Aus einem Fischerdorf hat sich ein moderner Badeort mit Fischerei- undYachthafen entwickelt. Mit 1,5 Kilometer langen Sandstrand besitzt Marina di Campo den längsten Strand von Elba.

Der kleine Ort Segagnana hat Elbas einziges Aquarium, das die maritime Tierwelt des Mittelmeeres zeigt. Das Bergdorf Capoliveri im Südosten hat ein minerologisches Museum - das Museo Alfeo Ricci - zu bieten, das vor allem Minerale aus der Eisenerzmineralzone Elbas zeigt.

Der zweitgrößte Hafen Elbas ist Porto Azzurro. Von ihm verkehren auch Fähren nach Piombino und zur Insel Pianosa. Die Restaurants und Cafés der Uferpromenade laden zum Verweilen ein. Oberhalb des Städtchen thront die mächtige Festung San Giacomo. Sie dient auch heute noch als Gefängnis.

Im Nordosten der Insel liegt der Hafenort Rio Marina. In seiner Nachbarschaft wurde Erz abgebaut und auf Schiffen weiter transportiert. Die Bergbaugemeinden Capoliveri, Rio nell'Elba und Rio Marina gründeten einen Mineralienpark Parco Minerario. Er bietet Führungen durch die Abbaugebiete und Exkursionen zur Mineraliensuche. Im Museo dei Minerali e dell'Arte mineraria (Mineralmuseum) wird eine große Mineraliensammlung gezeigt.

Sehenswürdigkeiten
Logo  Villa dei Mulini, das Wohnhaus Napoleons
Logo  Villa San Martino, die Sommerresidenz Napoleons
Logo  Segagnana hat Elbas einziges Aquarium
Logo  Monte Capanne - H6ouml;chster Berg Elbas mit 1019 Metern
Logo  Wallfahrtskirche Madonna del Monte über Marciana erreichbar
Logo  in Capoliveri - Museo Alfeo Ricci (Mineralienmuseum)
Logo 


Bildquelle:
- Beschreibung -
Description: A map of the Tuscan archipelago, including the islands Elba,
Capraia, Giglio, Montecristo, Pianosa, Gorgona, and Giannutri.
Date: 20 May 2005
Source: Own work
Author: Created by Norman Einstein
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A blank version of this map is available at: Image:Tuscan archipelago blank map.png
Tuscan archipelago hr.svg
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