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Calheta auf Madeira - Pfarrkirche, Zuckerrohrbrennerei und das Herrschaftshaus des Inselentdeckers - die Casa das Mudas - in dem die Enkeltochter wohnte


Calheta Calheta ist ein Ort an der Südküste von Madeira.

Der etwas westlich gelegene Ort besteht aus drei Ortsteilen: Arco da Calheta, Esteito da Calheta und Calheta und bildet gleichzeitig die größte Gemeinde der Insel.

Als Hauptort hat sich Calheta herausgebildet. Schon seit 1502 besitzt er Stadtrechte.

Gleich neben dem Jachthafen befindet sich als einziger auf der Insel ein küstlich aufgeschütteter heller Sandstrand.

Calheta selbst ist ein verstreuter Ort, der sich an einem Berghang hinaufzieht.

Der Bau der Pfarrkirche begann im Jahre 1430. Sehenswert in ihrem Innern sind die aus Holz geschnitzten Apostel auf der Empore, die im Altarraum im spanisch-maurischen Stil verzierte Deckenkonstruktion aus dem 16. Jahrhundert und die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Fliesen.

Gleich neben der Kirche erhebt sich die letzte von zehn existierenden Zuckerrohr-Brennereien. Calheta ist auch heute noch ein führendes landwirtschaftliches Zentrum auf Madeira.

Von April bis Mai wird der ausgepresste Zuckerrohrsud gebrannt. Der Rest des Jahres kann die Produktionsstätte besichtigt werden.

Ein weiteres Highlight des Ortes ist die Casa das Mudas - ein Herrschaftshaus aus dem 16. Jahrhundert - das von der Enkeltochter des Inselentdeckers bewohnt wurde. Die Villa wurde zu einem Kulturzentrum umfunktioniert und der moderne Bau dient heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsort oder wird für Theateraufführungen oder Tagungen verwendet.

Ausflugsziele
Eine für Surfer besonders geeignete Region ist der westlich von Calheta gelegene Ort Jardim do Mar und dessen Umgebung.
Denn hier türmen sich eindrucksvoll die Wellen auf. Wie schon der Name des Ortes "Garten des Meeres" erahnen läßt, besticht seine Umgebung mit einer üppigen Vegetation.

Noch weiter westlich liegt Paúl do Mar. Auch heute noch ist der Ort ein wichtiges Fischereizentrum von Madeira, das einst nur über das Wasser erreichbar war.

Erst in den 1960er Jahren wurde die Straße, die den Fischerort mit Fajã da Ovelha verbindet, gebaut. Die steil hinauf- oder hinunter führende Straße passiert auch den in 600 Meter Höheh liegenden Ort Prazeres. Hier lohnt sich ein Halt, denn hier scheint die Zeit steen geblieben zu sein.

Ponta do Pargo ist der westlichste Punkt der Insel. Nur über eine zum Teil schlecht ausgebaute Straße erreicht man ihn.
Die Landschaft zeigt sich einwenig anders. Hier gibt es unberührte Dörfer in waldreicher Region, deren Baumarten vor allem von Kiefern und Esskastanien geprägt sind.

Der Leuchtturm Farol da Ponta do Pargo erhebt sich auf einer Felsspitze und bietet dem Besucher eine weite Aussicht auf die raue Landschaft und die endlos scheinende Wasserfläche. Sehenswürdigkeiten:



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