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Athen - Sehenswürdigkeiten: Akropolis, Tempel Parthenon, Athena Nike, Tempel Erechtheion, Piräus


Athen - Akropolis Die griechische Hauptstadt Athen liegt halbkreisförmig von Gebirgszügen eingeschlossen inmitten der Attrischen Ebene. Nicht nur Athen, sondern ganz Griechenland kann auf eine Jahrtausend alte Geschichte zurückblicken.

Mit der Abschaffung der Monarchie in der Antike kam es während einer Übergangsphase zu einer aristokratischen Herrschaft bevor es die athenische Demokratie gab. Hauptsächlich an dieser Entwicklung war der athenische Staatsmann Solon (um 640 bis 560) beteiligt. Er beispielsweise schaffte zahlreiche Privilegien des Adels ab.

Athen erlebte im 5. Jahrhundert während der Amtszeit von Perikles die größte Blütezeit in Wissenschaft und Kultur. Bekannte Namen dieser Zeit waren Herodot, Hippokrates, Sophokles und Sokrates. Selbst die kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Spatanern konnte dies nicht verhindern.

Auch heute ist Athen unumstrittene Metropole hinsichtlich Wissenschaft, Politik und Kultur. Im Ballungsraum der Hauptstadt leben fast ein Drittel aller Einwohner Griechenlands - etwa 3 Millionen Menschen.


Sehenswürdigkeiten in Athen

Athen befindet sich zwar auf der Attrischen Ebene wird aber von einigen Erhebungen überragt. Bekanntester Berg ist mit 156 Metern der Akropolishügel und als weitere Erhebung der 277 Meter hohe Lykabettos. Letztgenannter war schon in mykenischer Zeit bebaut gewesen.

Die Perser zerstörten zu Beginn des 5. Jahrhundert v. Chr. die auf der Akropolis gelegenen Kultstätten. Für die neue Burgmauer verwendete man deren Steintrümmer bzw. fanden diese bei der Geländeauffüllung Verwendung. Die bedeutendsten Bauwerke auf der Akropolis entstanden während der Zeit von Perikles und seinen Nachfolgern. Wichtigste Bauwerke der Antike sind neben dem Parthenon und Propyläen noch der Tempel der Athena Nike und der Tempel Erechtheion.

Der Athena Parthenos ist der dorische Tempel Parthenon geweiht. Ein Großteil seiner Skulpturen, die sogenannten Elgin Marbles, befinden sich heute im Britischen Museum in London, trotz alledem ist das zwischen 437 und 432 erbaute Heiligtum immer noch die Hauptattraktion der Sehenswürdigkeiten von Athen.

Die Propyläen, die von 438 bis 432 von Mnesikles erbaut worden, bilden das monumentale Eingangstor zum Plateau der Akropolis. In fast unmittelbarer Nähe des Propyläen erhebt sich das zwischen 452 bis 421 im ionischen Stil errichtete Heiligtum der Athena Nike. In seinem Grundriß unregelmäßig ist das Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. erbaute Erechtheion. Grund für diese Bauform ist, dass der Gebäudekomplex mehrere in Größe unterschiedliche Heiligtümer zu einer Einheit zusammenschließt. Zu diesem Ensemble gehört auch die berühmte Korenhalle, deren Dach von sechs Marmor-Mädchenfiguren getragen wird. Unter der Halle soll das Grab des mythischen Königs Kekrop liegen.

Athen Um alle auf der Akropolis befindlichen Kulturschätze vor der zunehmenden Umweltverschmutzung zu schützen, unterstützt die UNESCO mit finanziellen Mitteln.

Das malerische Viertel Plaka liegt unterhalb der Akropolis. Hier erheben sich alte, restaurierungsbedürftige Häuser mit byzantinischen Kirchen, antike Bauwerke wie beispielsweise die Hadriansbibliothek aus dem 2. Jahrhundert und der Rundbau des Lysikrates-Monuments aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.

Aber Athens Geschichte existiert nicht nur in seinen alten Gebäuden und Ruinen fort, sondern auch in zahlreichen Museum ist sie aufbewahrt. Die größte Sammlung von griechischen Kunstwerken weltweit sind im Archäologischen Museum der Stadt zu finden. Sie bietet einen Überblick von den Anfängen der Kunst bis in die hellenische Zeit. Auch die Funde, die Schliemann bei Ausgrabungen in Mykene gemacht hat, sind im Museum zu sehen wie beispielsweise eine Goldmaske, die er dem Agamemnon zuordnete, dem Sieger des Trojanischen Kriegs.

Piräus, der größte und wichtigste Hafen Griechenlands, gehört zum Ballungsgebiet von Athen. Der athenische Politiker Themistokles Piräus läßt ihn im 5. Jahrhundert v. Chr. als Handels- und Kriegshafen ausbauen. Damit wurde Athen zu einer der Seemächte. Sulla zerstörte 86 v.nbsp;Chr. den Hafen, damit blieb er fast 2000 Jahre bedeutungslos. Erst nach dem griechischen Freiheitskampf im 19. Jahrhundert errichtete man Hafenanlagen und Piräus entwickelte sich erneut zum wichtigsten Warenumschlagsplatz von ganz Griechenlands.
Südöstlich der Hauptstadt befindet sich der Flughafen Hellenikon. Nicht weit von ihm entfernt erstreckt sich die Apollonküste, wo sich Strände, Hotelkomplexe und Ferienzentren aneinanderreihen. Auf dem Kap Sunion erhebt sich der Poseidontempel mit seinen goldgelben Säulen.

Sehenswürdigkeiten:
Logo  Akropolis mit Parthenon und Propyläen, der Tempel der Athena Nike und
    der Tempel Erechtheion
Logo  Propyläen, das monumentale Eingangstor zur Akropolis
Logo  Korenhalle
Logo  Hadriansbibliothek im Viertel Plaka
Logo  Lysikrates-Monument, ein Rundbau auch im Viertel Plaka
Logo  Archäologischen Museum
Logo  Piräus, der Hafen von Athen




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